Time to be jolly

Juli

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Geht es euch auch so? Ihr guck täglich in den Briefkasten, aber etwas anderes als Rechnungen, Werbeprospekte, ungewollte Tageszeitungen aus der Region oder die Zustellkarte vom Paketdienst erwartet euch dort nicht? Wo sind die Postkarten geblieben? Die Briefe von Freunden und kurzen Grüße von Oma aus dem Urlaub?

Gerade deshalb ist es mir so wichtig die Tradition der persönlichen Weihnachtskarten aufrecht zu erhalten. Eine schöne Karte zaubert ein Lächeln und handgeschriebene Grüße geben ein Gefühl von Nähe. Darum schreibe ich alle Karten per Hand. Mit einer Tasse Glühwein neben mir, zu nerviger Weihnachtsmusik (bei WHAM allerdings hört der Spaß auf!), ein paar Keksen und zelebriere dieses Ritual. Bei 75 bis 100 Karten ist das eine echte Aufgabe, aber am Ende liegt der komplette Stapel neben mir. In schönen Umschlägen, mit witzigen Aufklebern definitiv selfmade. Dann packe ich mich warm ein, mache einen Spaziergang zum Briefkasten und stelle mir das Gesicht des DHL-Mitarbeiters vor, der am nächsten Tag 100 blaue, fast gleichaussehende Briefe in den Auffangsack fallen lässt.

Eine Woche später kommen die ersten Anrufe, Nachrichten und E-Mails mit dem Dankeschön. Mich freut das positive Feedback riesig. Für mich ist das der schönste Start in meine Weihnachtszeit.

75
Karten
36+
Weihnachtslieder
4+
Tassen Glühwein
65
Antworten
“Ich freue mich jedes Jahr auf deine Karten! Sie sind mit Abstand die besten.”
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